Von-der-Heydt-Museum

Das Von der Heydt-Museum liegt in der Elberfelder Fußgängerzone in der Straße Turmhof, Ecke Wall und wurde durch den Architekten und Baumeister Johann Peter Cremer von 1828 bis 1831 im klassizistischen Stil als Elberfelder Rathaus erbaut.

Das Museum stellt heute auf einer Fläche von etwa 6500 m² etwa 1000 Werke in der Dauerausstellung aus, daneben werden weitere Exponate und Leihgaben auch anderer Museen in den Räumen der Wechselausstellungen präsentiert, die aufgrund ihrer zum Teil einzigartigen Zusammenstellungen auch überregionales Interesse finden.

Nach der Renoir-Ausstellung (2007/2008) fand auch die Monet-Ausstellung von über 100 Werken des französischen Impressionisten Claude Monet 2009/2010 große mediale Beachtung im In- und Ausland. Die bislang größte Werkschau Monets führte viele Werke aus Museen aus aller Welt erstmals zusammen, unter anderem aus dem Metropolitan Museum of Art in New York, die Tate Gallery in London, das Musée d’Orsay und das Musée Marmottan Monet in Paris. Mehr als 2000 Führungen wurden drei Monate vor Ausstellungsbeginn bereits gebucht. Finanziert wird die Ausstellung unter anderem aus Mitteln der Werner Jackstädt-Stiftung. Die Monet-Werkschau hat mit insgesamt 297.110 Besuchern alle Rekorde gebrochen und avanciert damit zur erfolgreichsten Sonderausstellung in Wuppertal. Auch der Ausstellungskatalog erfreute sich größter Beliebtheit: Nach der Ausstellungsdauer von 20 Wochen war er ausverkauft.

In der Dauerausstellung sowie im Fundus des Museums befinden sich Gemälde und Plastiken aus dem 16. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart. Hierunter befinden sich unter anderem Werke von flämischen, niederländischen, französischen und deutschen Künstlern; zudem sind zeitgenössische Bildhauer der Gegenwart vertreten. So werden zum Beispiel Arbeiten von Künstlern wie Beckmann, Corinth, Dalí, Macke, Monet, Nolde und Picasso ausgestellt.

Mit dem Gemälde Akrobat und junger Harlekin von Pablo Picasso wurde im Jahre 1911 erstmals ein Gemälde des Künstlers für ein öffentliches Museum erworben. Das Bild wurde 1937 von den Nationalsozialisten als Entartete Kunst aus dem Museum entfernt und weiterverkauft. Bei einer Auktion im Jahre 1989 wurde der Versuch unternommen, es zurückzukaufen. Da es jedoch einen Preis von damals über 66 Millionen DM erzielte, war das Gemälde für das Museum unerschwinglich.

Quelle: Wikipedia

 

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